BloqSens AG

Lösungen & Dienstleistungen für den sicheren Umgang mit Daten

Die BloqSens AG wurde in Basel gegründet und vereint jahrzehntelange Erfahrung aus zwei Geschäftsbereichen.

Mehr als zehn Jahre Erfahrung in der Smart-Metering-Branche treffen auf mehr als zwanzig Jahre Expertise in der Implementierung komplexer Web-, Plattform-, Datenbank- und API-Projekte.

Mit der BloqSens AG bündeln wir diese Expertise und bieten sowohl eine skalierbare und anpassbare Plattformlösung als auch Beratungsleistungen und die Entwicklung von smarter IoT-Hardware mit unserem Partnernetzwerk an.

Unser dynamisches Team verfügt über Expertise in den Bereichen IoT, intelligente Datenverarbeitung und Blockchain-Lösungen.

Wir entwickeln Lösungen, die branchenübergreifend eingesetzt werden können und auf individuelle Kundenanforderungen zugeschnitten sind.

Der BloqSens Digital Battery Passport richtet sich an Batteriehersteller, Unternehmen, die im Bereich des 2. Lebenszyklus von Batterien tätig sind, und an Batterie-Recycler.

Unsere (IoT)-Lösungen und -Dienstleistungen eignen sich für eine breite Palette von Branchen wie Logistik / Lieferkette, Energie / erneuerbare Energien, Industrie 4.0 / intelligente Fabriken, Gesundheitswesen, Versicherungen und viele mehr.

BloqSens

Digitale Produktpässe (DPP)

Wir entwickeln eine Lösung zur Erstellung von digitalen Produktpässen (DPP).
Diese DPPs sind ein Schlüsselelement der von der EU geplanten Ökodesign-Verordnung für nachhaltige Produkte (ESPR). Sie sollen die Rückverfolgbarkeit von Produkten und ihren Bestandteilen verbessern und die Kreislaufwirtschaft fördern. Die digitalen Produktpässe sind durch Scannen eines QR-Codes auf dem Produkt leicht zugänglich. Sie enthalten Informationen wie die Haltbarkeit und Reparierbarkeit, den recycelten Anteil oder die Verfügbarkeit von Ersatzteilen für ein Produkt. Das Ziel ist es, den Übergang der EU zu einer Kreislaufwirtschaft zu erleichtern.

Digitale Batteriepässe - die ersten obligatorischen DPPs eingeführt

Der digitale Batteriepass ist ein Kernelement der neuen EU-Batterieverordnung, dient als erster digitaler Produktpass in der EU und wird ab 2027 für viele Batterietypen verbindlich sein. Es enthält Informationen über die Zusammensetzung der Batterie (z. B. die Herkunft der Materialien und ihre Recyclingmöglichkeiten), dokumentiert aber auch den gesamten Lebenszyklus einer Batterie entlang ihrer Wertschöpfungskette.
Das Ziel des Batteriepasses ist es, die Transparenz und Nachhaltigkeit in der Batterieindustrie zu verbessern, um die Umweltauswirkungen von Batterien zu reduzieren und die Kreislaufwirtschaft zu fördern.

Was wir für Sie tun

Beratung
Wir beraten und unterstützen Sie bei der Einführung von digitalen Produktpässen, insbesondere im Hinblick auf die von der EU vorgeschriebenen Batteriepässe.

Dienstleistungen
Wir bieten Machbarkeitsstudien, Proofs of Concepts (PoC), Minimum Viable Products (MVP) und komplette Produktpasslösungen.

Lösungen
Mit dem BloqSens Battery Passport bieten wir die ideale Lösung für die Zertifizierung und Verfolgung von Batterien für eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft.

BloqSens

IoT Sensor Datenverarbeitung

Wir gewährleisten die größtmögliche Sicherheit für Ihre IoT-Daten mit einer manipulationssicheren Verarbeitung durch Beglaubigung mit Distributed-Ledger-Technologien (DLT; Blockchain).

Wir können Sie durch den gesamten Prozess der Verarbeitung Ihrer IoT-/Sensordaten führen und Ihnen für jeden Schritt die richtige Lösung anbieten:
Daten erfassen/sammeln - Daten übertragen - Daten verarbeiten - Daten visualisieren - Daten analysieren - Daten speichern

Was wir für Sie tun

Dienstleistungen
Optimierung Ihrer Systemlösungen, um die Datensicherheit zu erhöhen und den Schutz vor Manipulationen zu gewährleisten. Wir bieten Machbarkeitsstudien, Proofs of Concepts (PoC) und Minimum Viable Products (MVP) an.

Lösungen
Höchste Sicherheit für Ihre IoT-Daten mit manipulationssicherer Verarbeitung durch Einsatz von Blockchain-Technologie.

Basel, 28. Mai 2024

Die Uhr tickt: Die Arbeiten am Schweizer «Batteriepass» laufen auf Hochtouren

  • Die BloqSens AG geht eine Partnerschaft mit dem Innovationszentrum CSEM ein.
  • Gemeinsam entwickeln sie den Schweizer Batteriepass.
  • Ab Februar 2027 müssen alle industriellen Batterien, die in der EU zirkulieren, per digitalem Pass identifizier- und nachverfolgbar sein.

Basel, 28. Mai, 2024 – Weil die EU per 2027 eine «Passpflicht» für industrielle Batterien einführt, müssen sich auch Schweizer Marktteilnehmer anpassen. Die BloqSens AG spannt daher mit dem Technologie-Innovationszentrum CSEM zusammen, um einen EU-konformen digitalen Batteriepass «Made in Switzerland» zu lancieren.

Wer ins Ausland verreist, muss je nach Reiseziel den biometrischen Pass vorzeigen. Dieses wichtige Dokument gibt nicht nur detailliert Auskunft über die Identität einer Person, sondern zeigt auch auf, wo sie sich in der Vergangenheit aufgehalten hat. «Unser Batteriepass erfüllt quasi die gleiche Funktion für Batterien», erklärt Peter Krummenacher, CEO der in Basel beheimateten BloqSens AG. Das Unternehmen, welches auf die Entwicklung von IoT-Lösungen (Internet of Things) spezialisiert ist, treibt die Entwicklung des Batteriepasses mit hohem Elan voran. Denn die Zeit drängt: Bereits am 18. Februar 2027 müssen sämtliche industriell verwendeten Batterien, die im EU-Raum zirkulieren oder dorthin exportiert werden, per Pass identifizier- und nachverfolgbar sein.

Beträchtliche Folgen für die Schweiz
Was verspricht sich die EU von diesem Schritt – und warum ist diese Gesetzgebung auch für die Schweiz wesentlich? Grundsätzlich soll der Batteriepass die Kreislaufwirtschaft für industrielle Batterien fördern. So kann etwa eine Autobatterie mit den entsprechenden Anpassungen optimal für den Gebrauch in einem Wohngebäude «fit gemacht» werden. Dort wird die umfunktionierte Batterie dann dazu verwendet, Solarenergie zu speichern. Dieser zweite Lebenszyklus (Second Life) der ressourcenintensiven Batterien stellt einen wichtigen Schritt in eine nachhaltigere Zukunft dar. Auch ein dritter oder vierter Lebenszyklus sind prinzipiell möglich. Nebst dieser Wiederverwendung steht ebenfalls das Recycling der verbauten Rohstoffe im Fokus, schliesslich werden für die Konstruktion von Batterien nützliche Metalle wie Nickel und Kobalt sowie seltene Ressourcen wie Lithium verwendet.

Für die Schweiz ist die Batteriepass-Thematik aus einem ganz spezifischen Grund wichtig, wie Andreas Hutter, Leiter des CSEM Battery Innovation Hub erklärt: «Wir verfügen hierzulande über eine grosse Second-Life-Industrie, die schon heute zahlreiche Batterien einer neuen Funktion zuführt und damit die Nachhaltigkeit fördert.» Dieser Branchenzweig sei darauf angewiesen, weiterhin Batterien in die EU zu exportieren oder solche aus dem EU-Raum beziehen zu dürfen. Darum werden die Unternehmen dieses Sektors ab 2027 ebenfalls in der Pflicht stehen, per Batteriepass die Identität sowie die frühere Verwendung ihrer Speicher nachzuweisen. «Eine Schweizer Batteriepass-Lösung ist daher ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor sowie ein künftiger Wettbewerbsvorteil», betont Hutter.

Kooperation bringt Vorteile
Um den Batteriepass «made in Switzerland» rechtzeitig lancieren zu können, ist die BloqSens AG mit den Batterie-Fachleuten des Technologie-Innovationszentrums CSEM eine Kooperation eingegangen. Die Basis dafür bildet ein Batterie-Prototyp, welcher derzeit am CSEM Battery Innovation Hub entwickelt wird. Dieser wird in der Lage sein, den Zustand seiner einzelnen Zellen besser abzubilden und so deren Lebensdauer zu optimieren. Die BloqSens AG entwickelt auf dieser Grundlage ihre Batteriepass-Anwendung. Das bringt einen entscheidenden Vorteil mit sich: Da der Prototyp des CSEM schon heute die «intelligente Batterie der Zukunft» darstellt, kann BloqSens ihre digitale Passlösung so konzipieren, dass sie den kommenden Ansprüchen gerecht wird. Man ist also schon zu Projektbeginn einen wesentlichen Schritt weiter.

Für den Schweizer Batteriepass setzen Peter Krummenacher und sein Team auf eine dezentrale Speicherlösung, die sich die Vorteile der Blockchain-Technologie zunutze macht. Dadurch werden die hinterlegten Daten fälschungssicher, können automatisch upgedatet werden und lassen sich von den berechtigten Stellen jederzeit transparent nutzen. Künftig wird dann jede Batterie mit einem QR-Code versehen, der den vordefinierten Nutzergruppen spezifische Auskünfte über den jeweiligen Speicher erteilt.

Die Zusammenarbeit mit CSEM ist für Krummenacher ein Gamechanger: «Die Profis des CSEM Battery Innovation Hub bringen ihre erstklassige Batterie-Expertise in unser gemeinsames Vorhaben ein und wir können uns um alle IT- und Sicherheitsaspekte kümmern.» Auf diese Weise entsteht ein Batteriepass, der den europäischen Anforderungen entspricht, als Schweizer Produkt ein neues Gütesiegel darstellt – und darüber hinaus auch die intelligenten Batterien der Zukunft klassifizieren kann.

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Weitere Informationen

BloqSens AG

Peter Krummenacher
CEO
+41 61 525 00 10
[email protected]

CSEM

Ada Hinrichs
Leiterin Marketing & Kommunikation
+41 78 658 40 42
[email protected]

Über BloqSens

BloqSens AG, ein junges Unternehmen mit Sitz in Basel, Schweiz, zeichnet sich durch seine Expertise im Bereich der Distributed-Ledger-Technologie (DLT) aus. Das Unternehmen befasst sich mit der Entwicklung sicherer und effizienter Datenspeichersysteme, die vielfältige Anwendungsfelder bedienen. Neben der Verarbeitung von IoT-Daten für die Industrie 4.0 fokussiert sich die BloqSens AG auf DLT-Lösungen für digitale Produktpässe. Der digitale Batteriepass, durch die EU reglementiert und klar definiert, stellt hierbei ein erstes Anwendungsbeispiel dar.

www.bloqsens.com
www.linkedin.com/company/bloqsens

Über CSEM - Die Herausforderungen unserer Zeit annehmen

CSEM ist ein Schweizer Technologie-Innovationszentrum, das bahnbrechende Technologien mit bedeutenden gesellschaftlichen Auswirkungen entwickelt und diese in die Industrie überführt, um die Wirtschaft zu stärken. Die öffentlich-private non-profit Organisation ist international renommiert und unterstützt die Innovationstätigkeit von Unternehmen in der Schweiz und im Ausland. CSEM ist in den Bereichen Präzisionsmikrofertigung, digitale Technologien und nachhaltige Energien tätig. Um seine Mission als Brücke zwischen Forschung und Wirtschaft zu erfüllen, arbeiten 600 Mitarbeitende aus 46 Ländern eng mit den führenden Universitäten, Fachhochschulen, Forschungsinstituten und Industriepartnern zusammen. Mit seinen sechs Standorten in Allschwil, Alpnach, Bern, Landquart, Neuenburg und Zürich ist CSEM schweizweit aktiv.

www.csem.ch
www.linkedin.com/company/csem/

Warum ist es wichtig, dass IoT-Daten manipulationssicher gespeichert werden?

Die fälschungssichere Speicherung von IoT-Daten ist aus mehreren Gründen von entscheidender Bedeutung, z. B. Integrität, Authentizität, Belastbarkeit, Vertrauen und Konformität, die wichtige Komponenten für den erfolgreichen und sicheren Einsatz von IoT-Technologien in verschiedenen Bereichen sind.

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Die Datenintegrität ist gewährleistet, wenn sensible Daten unversehrt und vollständig bleiben. Die fälschungssichere Speicherung von IoT-Daten gewährleistet ihre Integrität und bewahrt ihre Genauigkeit und Zuverlässigkeit für umfassende Analysen und fundierte Entscheidungen.

Authentizität bedeutet im Fall Ihrer IoT-Daten, dass sie jederzeit ihrem Ursprung, also dem Sensor oder der Messstelle, zugeordnet werden können. Die Verwendung der Blockchain führt zu fälschungssicheren Mechanismen, die verhindern, dass unbefugte Änderungen an den Daten vorgenommen werden. Dies gewährleistet die Authentizität und Vertrauenswürdigkeit Ihrer Messdaten.

Datenmanipulationen sowohl durch böswillige Akteure als auch durch versehentliche interne Fehler werden verhindert, wodurch die Widerstandsfähigkeit und Zuverlässigkeit Ihrer Systeme gestärkt wird.

Unveränderliche Daten fördern das Vertrauen der Beteiligten: Eine manipulationssichere Datenspeicherung schafft Vertrauen bei Kunden, Partnern und Investoren. Sie können sich auf Ihr Kerngeschäft und Innovationen konzentrieren.

Die Unveränderlichkeit der Daten ermöglicht es Unternehmen, die gesetzlichen Vorschriften einzuhalten und einen klaren Prüfpfad für die Rechenschaftspflicht zu erhalten.

Was sind die Vorteile der Blockchain-Technologie in dieser Lösung?

Durch die Nutzung dezentraler und unveränderlicher Datenstrukturen verbessert die Blockchain die Datensicherheit, Transparenz und Integrität und fördert gleichzeitig das Vertrauen zwischen den Teilnehmern.

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Im Gegensatz zu herkömmlichen zentralisierten Datenbanken funktioniert die Blockchain über ein dezentrales Netzwerk von Knoten, so dass keine zentrale Kontrollinstanz erforderlich ist. Durch diesen Ansatz werden die Daten auf mehrere Knoten verteilt, was sie widerstandsfähiger gegen Hackerangriffe oder einzelne Fehlerquellen macht.

Die in der Blockchain gespeicherten Daten sind kryptografisch gesichert und bilden ein unveränderliches und transparentes „Hauptbuch“. Sobald Daten zur Blockchain hinzugefügt werden, ist es praktisch unmöglich, frühere Datensätze ohne den Konsens des Netzwerks zu ändern, wodurch die Datenintegrität gewährleistet wird.

Blockchain nutzt fortschrittliche Verschlüsselungstechniken, um Daten zu sichern und das Risiko von unbefugtem Zugriff, Datenverletzungen und Identitätsdiebstahl zu verringern. Jede Transaktion wird vom Netzwerk überprüft und genehmigt, um betrügerische Aktivitäten zu verhindern.

Die verteilte Natur der Blockchain ermöglicht es allen Teilnehmern, in Echtzeit auf dieselben Daten zuzugreifen und diese einzusehen. Diese Transparenz stärkt das Vertrauen und ermöglicht effiziente Prüfverfahren, die die Rechenschaftspflicht fördern und das Risiko von Korruption verringern.

Die dezentrale Natur der Blockchain stellt sicher, dass es keinen zentralen Fehlerpunkt gibt, was sie widerstandsfähiger gegen DDoS-Angriffe und andere böswillige Versuche macht, das System zu kompromittieren.

Die Konsensmechanismen der Blockchain sorgen für außergewöhnliches Vertrauen und Authentizität bei der Datenverarbeitung.

Die Teilnehmer können sich auf die Integrität der Daten verlassen und ihre Herkunft überprüfen, was das Vertrauen in die Interaktionen stärkt.

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